Spitzenkoch Paul Stradner in der Villa René Lalique

Der Österreicher Paul Stradner wirkt seit 2002 in den schönsten Küchenbrigaden Deutschlands und Ost-Frankreichs. Nach sieben Jahren im Restaurant Schwarzwaldstube (drei Michelin-Sterne) des Hotels „Traube Tronbach“ im Nordschwarzwald beschloss Paul Stradner, sich Jean-Georges Klein im Restaurant Arnsbourg in Baerenthal (Ost-Frankreich) anzuschliessen. Drei Jahre später war er bereit, seine eigenen Gerichte zu signieren, und übernahm die Leitung der Küche im „Brenners Park Hotel & Spa“, dem berühmten 5-Sterne-Hotel in Baden-Baden, das zur „Oetker Collection“ gehört. Dort holte er bereits nach wenigen Monaten auf Anhieb zwei Michelin-Sterne. Diese Auszeichnung machte ihn zu einem der jüngsten Küchenchefs mit zwei Sternen in Deutschland. Im Jahr 2016 verlieh ihm der Gault & Millau 18 Punkte und die lobende Auszeichnung eines „aufgehenden Sterns“. Paul Stradner war indessen überzeugt, dass er von seinem Mentor Jean-Georges Klein noch mehr lernen konnte. Deshalb folgte er ihm 2017 ins Restaurant der „Villa René Lalique“, nur zwei Jahre nach der Eröffnung im September 2015.
Die Werte und die DNA dieses Hauses überzeugten ihn endgültig davon, dass er in ein Familienunternehmen mit persönlicher Note gehört. Ab 2020 band Paul Stradner immer öfter die Chef-Schürze um und übernahm schliesslich vollends den Platz seines Mentors Jean-Georges Klein. Dieser bleibt Chef-Berater für das Restaurant, dessen Gedeihen über die Jahre hinweg sein grosses Verdienst war. 

Jean-Georges Klein, Chef-Berater für die Villa René Lalique

Der Spitzenkoch Jean-Georges Klein übernahm die Federführung im Restaurant der Villa René Lalique bei seiner Eröffnung am 18. September 2015. Am 1. Februar 2016, also nur drei Monate später, verlieh der Guide Michelin der Villa René Lalique und ihrem damaligen Chef Jean-Georges Klein zwei Sterne. Diese Auszeichnung bestätigt die Qualität und die Konstanz der kulinarischen Kreationen von Jean-Georges Klein, der über der Küche des Hauses waltet.

Biografie:
Nach seiner Ausbildung an der Hotelfachschule in Strassburg (1967 bis 1969) arbeitet Jean-Georges Klein jahrelang als Oberkellner im Restaurant seiner Mutter Lilly, dem „L’Arnsbourg“. Erst mit vierzig Jahren wechselt er als Autodidakt in die Küche, entdeckt dort seine Leidenschaft und lebt sein Streben nach Perfektion aus. Er übernimmt das Restaurant und wird bereits ein Jahr später, 1988, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet; der zweite Stern folgt 1998 und der dritte, die höchste Michelin- Auszeichnung, 2002. Zwei Jahre danach wird er zudem vom französischen Gastronomieführer „Champérard“ zum „Chef de l’année“ gekürt, und auch der deutsche Restaurantführer „Schlemmer Atlas“ ernennt ihn zum „Spitzenkoch des Jahres“; das französische „Bottin Gourmand“ erteilt ihm seinen vierten Stern. Auf dem Teller finden Kleins Minimalismus und sein Wagemut zusammen: „Jeden Tag wage ich Assoziationen, Kontraste, unwahrscheinliche Geschichten; ich versuche es, ich gehe Risiken ein… .“ Seine Gerichte sind farbenfroh und kontrastreich sowohl für die Augen als auch für den Gaumen und den Biss.